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Die Geschichte einer Legende

2010's Era

2010er-Jahre: der erste amerikanische Motorradhersteller startet wieder durch

Indian Motorcycle® kehrt zurück – stärker als jemals zuvor

Für Indian Motorcycle® zählen die 2010er-Jahre zu den spannendsten und erfolgreichsten der Unternehmensgeschichte. Wir haben hart daran gearbeitet, uns wieder eine leuchtende Zukunft aufzubauen. Dabei spielte unsere legendäre Vergangenheit ebenso eine tragende Rolle wie die Entwicklung zukunftsweisender Technologien, fruchtbare Partnerschaften und eine ausgewogene Modellpalette authentischer Indian Bikes, die ständig erweitert wurde.

  • 2017 — Indian Motorcycle geht nach über 60 Jahren wieder im Flat Track Rennsport an den Start und erzielt auf Anhieb das bestmögliche Ergebnis: Werksfahrer Jared Mees holt ungefährdet den Titel in der Fahrerwertung. Seine Team-Kollegen Bryan Smith und Brad Baker landen auf dem zweiten und dritten Rang. Indian Motorcycle gewinnt zudem die Konstrukteurswertung.
  • 2017 — Lee Munro erinnert mit einer Fahrt auf der speziell aufgebauten "Spirit of Munro" Scout auf den Salzseen in Bonneville an die sensationelle Leistung seines Onkels Burt. Burt Munro hatte 1967 auf einer Indian Scout einen Geschwindigkeitsrekord für Motorräder bis 1,0 Liter Hubraum aufgestellt, der bis heute ungebrochen ist.  
  • 2017 — Indian Motorcycle bringt den Scout ® Bobber.
  • 2016 — Indian Motorcycle® präsentiert mit der — Indian Springfield ® und der Chieftain Dark Horse ® gleich zwei neue Motorräder. Eine weitere Neuheit ist das Indian Ride Command ® ,Es ist das größte, schnellste und am leichtesten zu bedienende Infotainmentsystem auf dem Motorradmarkt. .
  • 2016 — Indian Motorcycle arbeitet gemeinsam mit Jack Daniels ® and Klock Werks Kustom Cycles an außergewöhnlichen Sondermodellen, der streng limitierten Jack Daniels Indian Springfield ® und Chief ® Vintage.
  • 2016 — Indian Motorcycle gibt Vollgas. Der erste amerikanische Motorradhersteller präsentiert das brandneue Racing-Bike ® Scout ® FTR750, mit dem der Hersteller in die American Flat Track Series zurückkehrt.
  • 2015 — Indian Motorcycle führt die neuen Modelle Chief Dark Horse ® und Scout ® Sixty ein.
  • 2015 — Indian Motorcycle verkündet die auf lange Jahre angelegte Partnerschaft mit dem Veteran's Charity Ride, die jährlich zur Sturgis TMBike Week aufbricht und die – wie der Name schon verrät – Kriegsveteranen unterstützt.
  • 2014 — Motorcycle.com ernennt die Indian ® Chief ®   zum Cruiser des Jahres. Die Modelle Chief ® Classic und Chief Vintage erhalten weitere Preise.
  • 2014 — Indian Motorcycle erweitert seine Modellpalette um das neue Topmodell Indian Roadmaster ® und lässt mit der komplett neu entwickelten Scout ® -Baureihe eine Legende aufleben. .
  • 2013 — Mit der Vorstellung des V-Twins Thunder Stroke® 111 macht Indian Motorcycle ernst. Das Herzstück derkurz darauf eingeführten Serienmodelle ist fertig.
  • 2013 — Indian Motorcycle® ist zurück: Auf der Sturgis Bike Week werden mit der Chief ® Classic, der Chief ® Vintage, und der Chieftain ® die ersten Modelle nach dem Neustart der Marke präsentiert.
  • 2011 — Polaris Industries verkündet den Kauf von Indian Motorcycle. 
2000's Era

2000er-Jahre – eine unsichere Zukunft

Große Herausfordeurngen für den ersten amerikanischen Motorradhersteller®

2003 ging die Indian Motorcycle Company of America Pleite und stellte die Produktion ein. Die Zukunft von Indian Motorcycle war damit ungewiss.

2008 schien sich das Blatt zu wenden. Das Unternehmen Stellican Limited aus London kaufte die Markenrechte an Indian Motorcycle und eröffnete ein Produktionswerk in Kings Mountain, North Carolina. Zwischen 2008 und 2011 liefen ein paar Indian Chief von den Bändern. 2011 verkaufte Stellican die Indian Rechte an Polaris Industries.

1990's Era

1990er-Jahre – neue Motorräder von Indian Motorcycle

Motorräder mit dem Headdress auf dem Tank sind zurück

Ein Zusammenschluss von neun Unternehmen gründet die Indian Motorcycle Company of America (IMCA), die fortan Fahrzeuge im kalifornischen Gilroy herstellt. Die Modellpalette umfasst Indian Chief, Scout und Spirit.

1970's Era

1970er-Jahre – das Ende einer Ära

Zwei Legenden sterben aus

Floyd Clymer war ein Multitalent. Der Rennfahrer, Indian Händler, Zeitschriftenherausgeber, Promoter, Autor und Motorradhersteller arbeitete seit 1963 mit Nachdruck an der Wiederbelebung der Marke Indian Motorcycle.

1970 stirbt Floyd Clymer an einem Herzinfarkt. Sein Anwalt Alan Newman übernimmt die Rechte an der Marke Indian Motorcycle. Newman verkaufte Kleinkrafträder mit Hubräumen zwischen 50 und 175 ccm. Der Großteil der Motorräder wird in Taiwan produziert. Andere Pocketbikes mit Indian Logo entstehen in Italien. Die Verkäufe stagnieren. 1977 wird die Produktion eingestellt.

1960's Era

1960er-Jahre – ein Rekord für die Ewigkeit

Burt Munro setzt den Maßstab

1967 schreibt Burt Munro Geschichte. Der 68-Jährige fährt auf einer 1920er Indian® Scout® mit 296,260 km/h über die Salzseen im amerikanischen Bonneville. Die inoffizielle Topspeed liegt sogar bei knapp 331 km/h. Damit stellt er einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf, der bis heute nicht gebrochen wurde.

Munro hatte bereits in den 1940er- und 1950er-Jahren zahlreiche Geschwindigkeitsrekorde in seinem Heimatland Neuseeland gebrochen. Sein nächstes Ziel: Die legendären Salzseen in Bonneville erobern. In den Folgejahren fuhr Munro neun Mal auf den Salzseen und stellte bis zu seinem legendären Rekordlauf drei weitere Rekorde auf. 2006 wurde er in die AMA Hall of Fame aufgenommen.

1950's Eras

1950er-Jahre – der Aufstieg der Indian Wrecking Crew

Indian dominiert die Motorradsportwelt

Ende der 1940er-Jahre wurde das Werks-Team Indian Wrecking Crew TM— gegründet. Bereits nach kurzer Eingewöhnungszeit dominieren die Fahrer Bobby Hill, Bill Tuman und Ernie Beckmann die Rennstrecken nach Belieben. Zu den Highlights der großen Erfolge gehört der Seriensieg beim renommierten Springfield Mile. 1951 und 1952 gewann Bobby Hill das berühmte Flat Track Rennen, Bill Tuman fuhr 1953 auf den ersten Platz. Darüber hinaus holte das Trio weitere Siege und sammelte zahlreiche Meisterschaftspunkte zwischen der amerikanischen Ost- und Westküste.

John Brockhouse löst Ralph B. Rogers im Jahr 1950 als Präsident der Indian Motorcycle Company ab. 1953 stellt Indian die Produktion ein. 1955 sichert sich Brockhouse Engineering die Rechte an Indian Motorcycle und verkauft bis 1960 importierte Royal Enfields mit Indian Logo.

1940's Era

1940er-Jahre – eine Welt im Krieg

Indian Motorcycle stellt sich in den Dienst seines Landes

Von 1940 bis 1945 stellt Indian Motorcycle auf Kriegsproduktion um und unterstützt damit die Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Indian baut zunächst Militärmotorräder für Frankreich und liefert ab 1941 das Modell 841 an die US Armee aus. In dieser Zeit bleiben kaum Kapazitäten, um die Nachfrage der Zivilbevölkerung zu decken.

1945 verkaufen die Du Pont Brüder das Unternehmen an Ralph B. Rogers. Rogers übernimmt auch die Torque Manufacturing Company, die dem ehemaligen Indian Ingenieur G. Briggs Weaver gehört. Weaver entwickelt im Auftrag von Rogers zahlreiche Modelle für Indian Motorcycle.

Nach dem Krieg bot Indian zunächst ausschließlich die Chief an. 1948 folgten Scouts mit 440 ccm großen V-Twins und Indian® Arrows®. Die Arrows sollten mit einem 220-ccm-V-Twin den in den amerikanischen Markt drängenden, leichten Motorrädern Paroli bieten.

1930's Era

1930er Jahre – die Große Depression

Indian besteht in schwierigem Umfeld

1930 wird E. Paul Du Pont größter Anteilseigner bei Indian Motorcycle. Der erfahrene Motorradliebhaber entlässt das gesamte Management und überträgt Loring F. "Joe" Hosley die Verantwortung über den strauchelnden Hersteller. Unter der Führung von Hosley gibt Indian wieder Vollgas und bringt neue Modellreihen auf den Markt. Zunächst werden die 203 Scout und die Scout Pony für das Modelljahr 1932 eingeführt. 1934 gelingt mit der Sport Scout ein besonders großer Wurf.

Zu Beginn der 1930er-Jahre hat das Unternehmen wie alle Motorradhersteller mit den Folgen der Weltwirtschaftskrise zu kämpfen. Indian bleibt seiner Innovationsphilosophie treu und bringt 1936 die Scout mid mit "Upside-Down"-Vierzylinder und einer Abgasanlage, die über dem Einlasskanal lag.

Ed Kretz gewinnt 1937 die Daytona 200 auf einer Sport Scout. 1938 veranstaltet der Indian Club Jackpine Gypsies das als Black Hills Classic bekannte Straßenrennen, das auch heute noch Teil der Sturgis Motorcycle Rally ist.

1920's Era

1920er-Jahre – Aufstieg zur Legende

Einführung der Indian Motorcycle Company

In den frühen 1920er-Jahren zündet Indian ein Neuheiten-Feuerwerk, das die Motorradwelt nachhaltig verändern sollte. 1920 startet die Indian Scout, die mit hoher Agilität, Zuverlässigkeit und Sportlichkeit die Massen mobilisierte und zur Ikone der Marke aufsteigen sollte. 1922 folgt die Indian Chief, ein Jahr später führt Indian die Big Chief® ein, die zu einem der Bestseller der Marke avancierte. 1925 startet Indian mit der Prince® durch und legt im Jahr 1927 nach dem Kauf der Ace Motor Corporation mit der Ace® nach (1927).

1923 ändert das Unternehmen seinen Namen offiziell von Hendee Manufacturing Company in Indian Motocycle Company. Damals verzichtet man noch auf das "R" in Motocycle, wenn es in Zusammenhang mit dem Namen Indian stand

1927 präsentiert Indian den legendären 750 ccm großen V-Twin. Das kraftvolle Triebwerk sollte über Jahrzehnte die Scout befeuern und zählt bis heute zu den besten Motoren, die Indian jemals gebaut hat.

1910's Era

1910er-Jahre – Rekord und Innovationen

Führende Motorradtechnologie

In den 1910er-Jahren gibt Indian Motorcycle im Motorradbau mit zahlreichen innovativen Technologien die Marschroute vor. So führt der Hersteller die blattgefederte Vorderradgabel ein, verbaut eine automatische Ölpumpe und steigert den Komfort mit einer 2-Gang-Schaltung, Trittbrettern, Starter-Handkurbel, Hinterradschwinge und dem ersten Elektrostarter, der jemals bei einem Motorrad zum Einsatz kam. Dank elektrischem Licht sind Indian Motorräder auch nachts sicher unterwegs.

Das Unternehmen fährt Rekorde ein:

  • 1913 — 32.000 verkaufte Einheiten.
  • 1914 — Erwin "Cannonball" Baker fährt von San Diego an die Ostküste in der neuen Rekordzeit von 11 Tagen, 12 Stunden und 10 Minuten.
  • 1915 — Erwin "Cannonball" Baker siegt beim Rennen von Canady nach Mexiko und zurück nach Kalifornien in gerademal 3,5 Tagen.

1916 scheidet Firmenpräsident George Hendee auf eigenen Wunsch auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen aus. 1917 treten die USA in den Ersten Weltkrieg ein, und Indian stellt auf Kriegsproduktion um. In der Folge bleiben die Showrooms der Händler leer und die Verkäufe stagnieren. Indian beliefert das US-Militär zwischen 1917 und 1919 mit fast 50.000 Motorrädern. Der Großteil der Kriegsfahrzeuge basiert auf den Indian Powerplus-Modellen.

1900's Era

1900er-Jahre – das erste motorisierte Fahrrad

Die Gründung des ersten amerikanischen Motorradherstellers

1901 beginnt die Erfolgsgeschichte der Marke Indian. Der gefeierte Rennrad-Champion, Renn-Promoter und Fahrradhersteller George Mallory Hendee holt Oscar Hedstrom ins Boot. Der schwedische Ingenieur hatte mit einer innovativen Motorentechnik auf sich aufmerksam gemacht und baut nun in der Frühphase der motorisierten Fortbewegung ein Fahrrad mit Motor, das bei Fahrradrennen für Furore sorgen sollte. Seine Erfindung stellt alle bekannten Zweiräder in den Schatten: Das neue Bike begeistert mit einer ungeahnten Geschwindigkeit, hoher Zuverlässigkeit und legt den Grundstein für das herausragende Image, das Indian Motorcycle über Jahrzehnte beflügeln sollte. Direkt im Anschluss an die Premiere explodiert die Nachfrage, weshalb Hendee noch im gleichen Jahr ein Werk in Springfield errichtet.

Die ersten Indian Fahrzeuge liefert Hendee 1902 an Kunden aus. Ungefähr zeitgleich rührt das tollkühne Verkaufsgenie die Werbetrommel und stellt bei Langstreckenrennen die Zuverlässigkeit und Überlegenheit der neuen Indian Bikes unter Beweis. Gleich beim Debüt gewinnt die Indian das Rennen zwischen Boston und New York City. In der Folge vertrauen zahlreiche Fahrer bei Rennsport-Events und Rekordversuchen auf eine Indian:

  • 1903 — Mitgründer und Chefingenieur Oscar Hedstrom erzielt mit einem sehr Motorräder einen neuen Geschwindigkeitsrekord: Auf einer Indian fährt er die damals sensationelle Geschwindigkeit von 90 km/h. Zudem gewinnt er das Langstreckenrennen zwischen Springfield und New York City.
  • 1906 — George holden und Louis J. Mueller durchqueren die USA von San Francisco nach New York in Rekordzeit: Auf ihren 31,5 Tage dauernden Fahrt lief die Indian tadellos.
  • 1907 — Der Amerikaner T. K. Hastings siegt auf einer Indian beim 1.000-Meilen-Rennen in England.

1906 ensteht das erste Rennmotorrad mit einem V-Twin-Motor. 1907 wird der modifizierte Motor in Serienfahrzeugen eingeführt. Der 633 ccm große Motor mit einem Zylinderwinkel von 42 Grad ist der erste V-Twin, der jemals in einem Serienmotorrad verbaut wurde.

1890's Era

1897 – die Geburt einer Legende

Eine Marke entsteht

1897 gründet George M. Hendee die sogenannte Hendee Manufacturing Company, die Fahrräder im großen Stil herstellt. Er tauft die Zweiradmodelle auf Silver King, Silver Queen und American Indian. Letztere wird kurzerhand einfach Indian genannt und avanciert zum ersten Markennamen des Unternehmens.

VOGELSANG AUTOMOBILE - D-45659 - Recklinghausen - Deutschland